Do., 28. Nov. 2019

Der erste richtige Tag in Bogotá. Heute gibt’s einige Dinge zu organisieren. Ich will auch hier ins Fitness gehen, d.h. also Studio und Preise ausfindig machen. Dann brauche ich ein paar Dinge für’s Frühstück, da ich mir das im Hostel gut selbst machen kann. Für die Sprachschule, die am kommenden Montag startet braucht’s auch noch ein paar Sachen. So ist das mit dem Rucksackreisen- Entweder Du packst alles ein oder du musst die Kohle zum Einkaufen vor Ort ausgeben.

Ach ja, ne Prepaid Karte für’s Handy und Bargeld stehen auch noch auf dem Zettel :-)).

Doch zuerst suche ich nach einem gechillten Plätzchen für’s Frühstück. Eigentlich mache ich ja Intervall-Fasten…doch das Intervall hat den Jetlag nicht überdauert. Das ist jetzt neu aufzusetzen. Also mache ich mich auf den Weg. Und finde dann auch etwas, wo ich draussen sitzen und zugleich gefühlt nicht direkt dabei auf der 4-spurigen Durchgangsstrasse Platz nehme. Perfekt…das Frühstück lautet: Huevos revueltos con arroz = Rühreier mit Reis :-)). Dazu gibt’s Kaffee…what a menu!

Frisch gestärkt lässt mich ja meine Idee des Hostel-Wechsels nicht los. So mache ich mich auf den Weg und schaue mir noch einige an. Doch so recht komme ich da nicht weiter…vielleicht soll es ja auch so sein. Und ich könnte mir ja auch anschauen, was da bei mir den Widerstand erzeugt?! Och, mal sehen :-).

Am Nachmittag habe ich dann so meine 7 Sachen beinander. Kohle, Handy, Fitness-Studio, Lebensmittel und Busfahrkarte sind abgehakt. Trotzdem wird’s doch recht spät. Und ich glaube, wenn ich so weiter mache, brauche ich in den 3 Monaten X paar Schuhe.

Abends möchte ich Ceviche essen gehen. Am Weg zum Restaurant sehe ich spontan ein anderes, wo es das auch gibt. Und ich bin mittlerweile zu schlapp, um noch weiter zu laufen. D.h. die innere Verhandlung fällt der Erschöpfung anheim und ich gehe rein.

Das Essen ist fein und so fein, dass ich mich fast etwas übernehme…wie war das mit dem Fasten? Ab nach Hause und die Kugel ins Bett legen.

Nacht John Boy.