Fr., 04. Jan. 2019:

Heute ist wieder Reisetag. Es geht weiter Richtung Süden nach Riobamba. Dort will ich eine Tour zum Chimborazo machen. Mittlerweile habe ich das System mit den Bussen ja geblickt. Am besten vor Ort gehen und informieren wann welche Busgesellschaft in die gewollte Richtung losfährt. Dann entweder am Vortag oder einfach im Bus das Ticket lösen. Ich hole meines am gleichen Tag am Schalter im Busterminal Quitumbe in Quito. Das ist der Terminal im Süden, von welchem alle Busse eben in den Süden abgehen. Eine freundliche junge Frau hilft mir am Schalter bzw. zur richtigen Plattform zu kommen. Ich sag’s ja, die Leute sind einfach super hilfsbereit. Ich habe mal wieder Glück. Ich habe wieder so einen Bummelbus, der an jedem Lama anhält, erwischt. Na ja, ich will mich ja auch weiter in Gelassenheit üben und hier gibt’s die Lektionen dazu gratis :-)).

Da der Bus um 10:00 Uhr losmacht, habe ich dieses Mal Tageslicht auf der Fahrt und gutes Wetter. So kann ich mir die schöne Landschaft entlang der “Allee der Vulkane” anschauen, was für Kurzweil sorgt. In 4h sind wir dann am Ziel in Riobamba. Mit dem Taxi kurz ins Hotel, jedoch nur die Klamotten abstellen. Denn ich will erst checken, wann die Tour an den Chimborazo stattfindet. Dementsprechend werde ich meinen Aufenthalt dann wählen. Ausserdem will ich den “Tren del Nariz del Diablo” in Alausi fahren. Auch da will ich erst wissen, für welches Datum ich ein Ticket bekomme. Aber zuerst zum Tourenveranstalter. Der bietet am Samstag eine Kombination “Hike & Bike” an. D.h. bis auf 5.000m oder darüber auf den Chimborazo gehen und danach durch die vergessenen Täler mit dem Mountainbike ca. 52km abfahren. Ok, ich als alter Biker werde das wohl hinbekommen :-)). Gebongt. Also Samstag ist fix, d.h. der Zug ist für Sonntag zu buchen und das Hotel somit auch. Denn der Zug fährt in Alausi ab, was ca. 2h Busfahrt von Riobamba in den Süden bedeutet. Da ich eh weiter Richtung Süden reise, fahre ich nach der Zugfahrt dann mit dem Bus weiter nach Cuenca. Perfekt. Tour und Ticket in der Tasche, mit Booking kurz meine Reservierung angepasst und dann ins Steakhouse zum Essen mit einem kühlen Bier. Es geht wieder bergauf…nicht nur bildlich gesprochen. Die Tage in Quito mit all den Missgeschicken und meinem miesen Zustand hatten mir schon zugesetzt.