30. Nov. 2018:
Nun ging’s dann endlich los. Die letzten Wochen sind vorbeigeflogen und nun ging’s über Stuttgart, Frankfurt nach Bogota in Kolumbien. Meine erste Station auf diesem großen Erdteil… Alles in allem war es ein angenehmer, wenn doch auch 11h langer Flug mit wenig Schlaf. Dementsprechend geschafft stieg ich aus dem Flieger und sammelte mein Gepäck auf. So, nun war ich da. Viele, viele Menschen, Taxis und noch mehr Busse die wohl in alle Richtungen von Bogota fuhren. Mein Spanisch zudem noch etwas in der Kaltstart-Phase und so hangelte ich mich durch. Über defekte Geldautomaten, da ohne Dinero hier auch nix geht und zweideutige Busrouten kam ich an der ersten Zwischenstation an. Nix Anderes als ein Satellit von Busstation mit noch mehr Bussen und keine Taxis! Von hier wollte ich eigentlich ein Taxi nehmen, weil billiger (Schwabe) als vom Flughafen selbst :-). Unter Zuhilfekommen eines Einheimischen, der mich mit 2.000,– Kol$ auslöste damit ich in die Busstation reinkam, erreichte ich mit Durchfragen dann doch das Ziel. Nochmals muchas garcias an den unbekannten Helfer von dieser Stelle aus. Natürlich kam es wie es kommen sollte…ein Taxi herbeiwinken war die Methode meiner Wahl…wird auch in jedem Reiseführer so empfohlen :-). Ich hatte Glück, Roman, ein guter Mensch und Taxifahrer, sammelte mich auf und brachte mich mit einigen Umwegen ans Ziel – Hostal Casa Quevedo in Candelaria. Es ist mittlerweile ca. 22 Uhr Ortszeit.

Doch die Welt ist nicht zum Schalfen da. Auf, schnell unter die… ja eher mit einem Hauch von warmen Wasser gesegneten…. Dusche und dann das Bario (Viertel) mal erkunden. Gesagt, getan. Ich finde auch recht schnell einen Essensstand (eher Garage), welcher vertrauenswürdig erscheint. Hier gibt’s ein Bier und frisch gebratenes, gemischtes Fleisch auf einer Mini-Tortilla. Bestens, und schmeckt. Ansonsten ist es hier teilweise etwas abenteurlich, da einige Polizisten und teilweise auch schwer bewaffnetes Militär durch die Strassen geht. Mir passt das, wenn die Stadt so auf die Sicherheit achtet.

Nach dem Essen ziehe ich noch etwas durch die Gassen, hole mir in einer kleiner Eckkneipe nochmals etwas zu trinken und lasse so langsam den Tag ausklingen. Hundemüde fall ich ins Bett…