Fr./Sa., 01./02. Feb. 2019

Ich habe leichten Muskelkater in den Waden vom bergab laufen :-). Nun, es war ja auch nicht wenig, was ich gestern bergauf und bergab gegangen bin. Ich habe mir vorgenommen, heute und morgen noch etwas Cusco anzuschauen. Es ist ja nicht mehr lange bis es nach Hause geht und zwei Ausflüge werde ich auch noch machen. Also geht es heute zuerst zur großen Inca-Anlage Sacsayhuamán hoch über Cusco.

Einschub:
Die Ruine der Inka-Festung Sacsayhuamán (hispanisierte Schreibung des auf der vorletzten Silbe betonten ursprünglichen Quechua-Namens Saqsaywaman oder Saksaywaman) ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten aus der Inkazeit und liegt am Rande der peruanischen Stadt Cuzco. Sie liegt etwa 3 km oberhalb des Stadtzentrums. Wann die Stätte genau erbaut wurde, ist nicht klar, Experten vermuten ihre Entstehung jedoch Mitte des 15. Jahrhunderts. Im Gegensatz zur Information aus vielen Reiseführern wurde Sacsayhuamán einst in erster Linie nicht als Festung, sondern als religiöse Stätte zur Verehrung des Sonnengottes Inti verwendet. Gegen eine Deutung als Verteidigungsanlage sprechen indessen Bauformen, die am ehesten auf Heiligtümer hinweisen, wie Nischenplätze, kreisförmige Arenen von etwa 100 m Durchmesser und ausgebaute Treppen in einzelstehenden Felsblöcken. Der Name Saksaywaman heißt auf Quechua (Qusqu-Qullaw) „gesättigter Falke“, wobei saksay „sättigen“ und waman „Falke bedeutet.

Immer wieder beeindruckt mich die Präzision der Bauweise mit den grossen Steinen und die Schaffung solcher Anlagen. Von hier bietet sich ein toller Aus- und Überblick über Cusco. Ich bin überrascht über die schiere Fläche, die die Stadt einnimmt. Ja, irgendwo müssen die knapp 500 K Einwohner ja auch leben.

Am darauffolgenden Tag laufe ich durch Cusco’s Strassen und schaue mir noch etwas die Stadt an. Jedoch ist es kaum möglich, alle tolle Flecken zu besuchen, die diese Stadt bietet. So belasse ich es auch auf der näheren Umgebung im Zentrum und streife so umher. Denn neben den Hot Spots gibt’s auch so genügend zu sehen, wenn man das lokale Leben beobachet.